Was passiert mit den GIS Gebühren?

Die GIS-Gebühr wird wie folgt verwendet

Die GIS-Gebühren in Österreich sind in jedem Bundesland unterschiedlich, um zu klären was eigentlich mit den GIS-Gebühren passiert und wie sie verwendet werden wollen wir uns zuerst die Höhe der GIS-Gebühren auf Bundesländerebene ansehen:

In obigen Bild sind die GIS-Gebühren pro Monat und für jedes Bundesland dargestellt. Die höchsten Gebühren sind in der Steiermark mit 320,76EUR pro Jahr fällig. Die Gebühren teilen sich erstens in verschiedene Komponenten auf und zweitens in verschiedene Gebührenbegünstige.

GIS-Gebührenbegünstigte sind:

  • BUND
  • LÄNDER
  • ORF

GIS-Gebührenkomponenten sind:

  • Radio-/Fernseh-Gebühr
  • Kunstförderungsbeitrag
  • ORF-Programmentgelt
  • 10% Ust (welche durch ein Urteil des EUGH umstritten sind)
  • Landesabgabe

Was passiert mit den Landesabgaben?

Wie aus der obigen Grafik ersichtlich ist heben 7 von 9 Bundesländern eine Landesabgabe ein. Nur Oberösterreich und Vorarlberg verlangen keine Landesabgabe. Die Summe aus den Landesabgaben Betrug im Jahr 2018 – 146,8Mio EUR. Was genau die Bundesländer mit den Mitteln aus der Landesabgabe finanzieren ist in der folgenden Grafik ersichtlich:

Übersicht der Verteilung der GIS-Gebühren im Jahr 2018 – Im Jahr 2018 hat die GIS 922,4Mio EUR eingenommen

 

Quellen:

https://www.gis.at/fileadmin/user_upload/Documents/GIS-Gebuehren_per_1.4.2017.pdf

https://www.gis.at/fileadmin/user_upload/Documents/GIS_Leistungsempfaenger2018_Euro.pdf

https://www.gis.at/fileadmin/user_upload/Documents/GIS_Landesabgaben2018_Verwendung.pdf

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